Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)
Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) setzt sich die Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum Ziel. Aufgaben der ASF sind:
- Die Interessen und Forderungen der Frauen in der politischen Willensbildung der Partei zur Geltung zu bringen und die politische Mitarbeit der Frauen in der Partei so zu verstärken, dass die politische Willensbildung der Partei gleichermaßen von Frauen und Männern getragen wird.
- Frauen mit der Politik und den Zielen der Partei vertraut zu machen, zur Änderung des gesellschaftlichen Bewusstseins beizutragen und weitere Mitglieder zu gewinnen.
- Im Dialog mit Gewerkschaften, Verbänden, Organisationen und der deutschen und internationalen Frauenbewegung gemeinsame Forderungen zu entwickeln und durchzusetzen.
- Frauenpolitische Inhalte und Aspekte in die Arbeit der Partei einzubringen und nach außen zu tragen.
- Frauen durch gezielte Vorbereitung und Unterstützung zur Übernahme von Funktionen und Mandaten zu ermutigen.
Die ASF im Kreisverband Rhein-Sieg ist der Zusammenschluss aller weiblichen Mitglieder der SPD, die in diesem Kreisverband wohnen.
Frauenthemen rücken wieder in den Vordergrund
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in NRW sind Frauen und Mädchen. Die neue SPD-geführte Landesregierung wird sich auf allen Politikfeldern für sie stark machen. Dazu gehört ein selbstbestimmtes und partnerschaftliches Miteinander von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen. Die Neueinrichtung einer „Gender-Stabsstelle“ soll „Gender Mainstreaming“ und „Gender Budgeting“ in der Landespolitik durchsetzen und weiterentwickeln, um die Förderrichtlinien der EU in NRW einzuhalten.
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61607; Die vierte Personalstelle in den Frauenhäusern soll wieder eingesetzt werden, um Frauen und Kindern kostenlose Zufluchtsorte vor häuslicher Gewalt zu garantieren. Ein Landesgesetz ist in Planung, um eine verlässliche und bedarfsgerechte Finanzierung von Frauenhäusern sicherzustellen. NRW wird auch an zwei Standorten spezialisierte Mädchenhäuser zur Verfügung stellen, um Mädchen vor sexualisierter und häuslicher Gewalt und vor Zwangsheirat zu schützen.
&61607; Das Landesgleichstellungsgesetz wird novelliert und in seiner Durchsetzungskraft gestärkt.
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61607; Um die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsförderung von Frauen in NRW auf eine solide Basis zu stellen, geht die „Landesinitiative Frau & Wirtschaft“ an den Start. Sie dient der Erschließung des Erwerbspotentials von Frauen. Umgesetzt wird die Landesinitiative von den neu zu gründenden „Regionalagenturen Frau und Wirtschaft“.
&61607; Die neue NRW-Landesregierung setzt sich im Bundesrat für ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft und die Quotierung von Aufsichtsräten in börsennotierten Unternehmen ein. In NRW werden Maßnahmen ergriffen, um eine geschlechterparitätische Besetzung von Aufsichts- und Verwaltungsräten in landeseigenen sowie kommunalen Betrieben und Gesellschaften zu erreichen.
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61607; In Kooperation mit den Tarifpartnern soll eine öffentlichkeitswirksame Kampagne zur Entgeltgleichheit gestartet und eine Neubewertung so genannter frauenspezifischer Arbeitsplätze auf den Weg gebracht werden.
&61607; Wiedereinsetzung der Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit in NRW und der Landesfachstelle Frauen und Sucht NRW sowie die dezidierte Förderung des Schulsports, hier besonders auch des Mädchensports, gehören zum gesundheitspolitischen Programm der neuen NRW-Landesregierung.
Dokumente:Ihre ASF-Ansprechpartnerinnen vor Ort
Gleichstellung und Chancengleichheit in Europa
Stellungnahme der AsF zur Parteireform