Mario Dahm

Privatadresse

Dickstraße 14 B

53773 Hennef

Über mich

Seit der letzten Kommunalwahl gehöre ich dem Planungs- und Verkehrsausschuss des Rhein-Sieg-Kreises an und setze mich dort u.a. für den Ausbau des Bus-, Bahn- und Radverkehrs ein. 2014 hat es für einen direkten Einzug in den Kreistag noch nicht ganz gereicht. Aufgeben ist aber keine Option. Deshalb kandidiere ich erneut im Wahlkreis 26 (Uckerath, Stadt Blankenberg, Obergemeinde, Hanftal) für den Kreistag und möchte meine Erfahrung aus der Tätigkeit in den Ausschüssen des Kreistages und dem Aufsichtsrat der kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft für unsere Stadt einbringen. Hennef braucht eine starke Stimme im neuen Kreistag.

Hennefer bin ich seit nun 30 Jahren, arbeite nach dem Staatsexamen in den Fächern Geschichte, Deutsch und Philosophie als wissenschaftlicher Mitarbeiter und bin seit sechs Jahren das jüngste Mitglied im Hennefer Stadtrat. Als langjähriger Kreisvorsitzender der SPD-Jugendorganisation Jusos kämpfe ich dafür, dass mehr junge Menschen in kommunalpolitischen Gremien ihre Themen einbringen und mitentscheiden können. Denn in NRW sind nur rund 15% der Mandatsträger*innen unter 40 Jahren. Das muss sich ändern. Auch dafür werbe ich um Ihre Stimme.

 

Blick auf Uckerath und die Hennefer Dörfer

 

Wahlkreis Hennef III

Der Kreistagswahlkreis umfasst Uckerath und die umliegenden Dörfer, Stadt Blankenberg, Süchterscheid, das Hanfbachtal bis Edgoven und Geisbach sowie die Hennefer Obergemeinde (Westerhausen, Söven/Rott, Dambroich).

 

Meine Themen für Hennef

    • In meinem heutigen Arbeitsfeld, der Verkehrspolitik, möchte ich im neuen Kreistag für eine echte Verkehrswende sorgen. Nur so kann der Dauerstau bekämpft werden, nur so ist Mobilität sozial gerecht und klimafreundlich. Für den Nahverkehr heißt das: Fahrten rauf, Preise runter. Wir brauchen das „1-Euro-Ticket“ und im Zuge der Überarbeitung des Busverkehrs in Hennef auch mehr Fahrten, etwa ein Halbstundentakt für Geisbach und Edgoven, eine Kleinbuslinie für Stadt Blankenberg oder einen Schnellbus zwischen Hennef und Uckerath. Die schwarz-grüne Verkehrspolitik, die wir seit Jahrzehnten im Rhein-Sieg-Kreis erleben, ist nicht nachhaltig. So wurde 2019 kein einziger Meter neuer Radweg an Kreisstraßen gebaut. Das möchte ich ändern, z.B. für die Hennefer Kreisstraßen zwischen Westerhausen und Kurscheid (K36) oder zwischen Süchterscheid und Stadt Blankenberg (K19).
    • Politik blockiert sich durch Kirchturmdenken selbst. Das Wachstum in der gesamten Region kann nur sinnvoll gesteuert werden, wenn Konzepte nicht an der Stadtgrenze enden oder das Motto gilt „Hauptsache nicht hier“. Deshalb brauchen wir mehr Zusammenarbeit im Rhein-Sieg-Kreis, z.B. in der Verkehrspolitik oder bei der Schaffung von Wohnraum, den man sich auch mit einem kleinen oder mittleren Einkommen leisten kann. Dafür möchte ich die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG) stärken und den Wohnungsbau endlich ankurbeln, damit Wohnen in unserer Wachstumsregion kein Luxus für wenige wird.
    • Die ländlichen Gebiete im Rhein-Sieg-Kreis dürfen gegenüber den Zentren nicht weiter abgehängt werden. Das ist mir als Dorfkind besonders wichtig. Schnelles Internet muss es endlich überall geben, Busse müssen häufiger fahren. Auch die ärztliche Versorgung muss sichergestellt sein.
    • Ein sozial gerechter Klima- und Umweltschutz darf nicht weiter ein Randthema im schwarz-grünen Rhein-Sieg-Kreis bleiben, sondern muss ganz oben auf die Agenda, etwa durch den Ausbau erneuerbarer Energien, durch flächendeckende Energieberatung oder eine nachhaltige Mobilität.
    • Um Familien wirkungsvoll zu entlasten und die Ungerechtigkeit bei der Höhe der Kita-Gebühren zu beenden, setze ich mich für eine Abschaffung der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung ein. Der Rhein-Sieg-Kreis muss dies gemeinsam mit den städtischen Jugendämtern koordinieren, damit kein weiterer Flickenteppich entsteht. Außerdem setze ich mich weiter dafür ein, dass die Angebote der offenen Jugendarbeit auch auf die Bedürfnisse von homo-, bi- oder transsexuellen Jugendlichen angepasst werden. Als Jusos haben wir in den letzten Jahren viel angestoßen. Das schwul-lesbische Jugendzentrums „Q“ und des Aufklärungsprojektes SCHLAU Rhein-Sieg müssen finanziell unterstützt werden. CDU und Grüne lehnten das bisher leider ab.

 

Rede bei der Kundgebung des Bündnis Bunter Rhein-Sieg-Kreis

 

 

Mein Lieblingsort im Rhein-Sieg-Kreis:

Mein Lieblingsort im Rhein-Sieg-Kreis ist trotz der großen Auswahl an schönen Orten der kleine Waldfestplatz in Hennef-Kurscheid. Hier habe ich schon als Kind gespielt, hier bin ich heute noch gerne.